Teilumbau Beschleunigerhalle MPI-K Heidelberg

Ausführungsort: 
Saupfercheckweg, Heidelberg
Auftraggeber: 
Max-Planck-Gesellschaft, München
Architekt/Ing.büro: 
AAg Loebner Schäfer Weber BDA Freie Architekten GmbH
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Beginn: 
2016
Ende: 
2017

Die BWS Rhein-Neckar wurde für verschiedene Umbauarbeiten in Gebäude 16 des Max-Planck-Instituts für Kernphysik in Heidelberg beauftragt. In die bestehende Halle wurden zu Forschungszwecken zwei Laserlabore gebaut, in der Halle nebenan wurden weitere sechs Laborräume errichtet. Auf den Laserlaboren wurde eine spezielle Stahlblechverbunddecke eingesetzt, die ein Aufhänge-System an der Deckenunterseite beinhaltet. Dazu war die Errichtung einer Stahlunterkonstruktion erforderlich. Die Laborwände wurden in KS-Mauerwerk, sonstige Decken in Stahlbeton errichtet. Für die Decke zwischen Unter- und Erdgeschoss wurden nachträgliche Unterzüge errichtet. Für Lüftungsleitungen wurden zahlreiche Deckendurchbrüche über dem Untergeschoss hergestellt, andere Deckendurchbrüche wurden im Zuge der Baumaßnahme verschlossen. Im Untergeschoss des Gebäudes wurden verschiedene Fundamente für die technische Gebäudeausrüstung hergestellt. Zur Abschottung eines Brandabschnittes wurde eine 6,80m hohe Brandwand aus KS-Mauerwerk errichtet.

Besonderheiten:

Durch den unmittelbar angrenzenden, hochsensiblen Experimentierbetrieb mussten zahlreiche Staubwände errichtet werden. Die Arbeiten wurden außerdem mit Maschinen mit Staubabsaugung durchgeführt.
In den Laserlaboren durfte keine Stahlbewehrung verwendet werden, um eine Störung geplanter Versuche durch elektromagnetische Felder zu vermeiden. Stattdessen wurde eine Bewehrung aus Kohlenstoff verwendet.
Im Untergeschoss wurden Fundamente auf sog. Schwingungsdämpfern („Avibratoren“) errichtet, die das Fundament statisch vom Rest des Gebäudes entkoppeln.

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Leistungsbereich: 
Umbauarbeiten